METABOLISCHES SYNDROM UND TYP-2-DIABETES

Viele übergewichtige Menschen leiden, ohne es zu wissen, an dem so genannten „metabolischen Syndrom“ oder „Insulinresistenz-Syndrom“. Eine Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhten Fett- und Blutzuckerwerten steigert das Risiko für Diabetes und insbesondere für Herz-Kreislauf-Erkrankungen drastisch. Das wichtigste Behandlungsziel beim metabolischen Syndrom ist die Verringerung des Risikos für Folgeschäden. Nicht-medikamentöse Behandlungsansätze bestehen vor allem in einer Änderung der Lebensweise, mit mehr Bewegung und einer ausgewogenen fettarmen   Ernährung.

Bewegung und Typ-2-Diabetes

Durch körperliche Bewegung schlagen Typ-2-Diabetiker gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie hilft nicht nur, das Gewicht zu reduzieren, sondern auch dauerhaft mehr Kalorien zu verbrauchen. Denn je größer die Muskelmasse ist, desto mehr Kalorien werden verbrannt. Darüber hinaus wird die Insulinempfindlichkeit verbessert. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) empfiehlt eine muskuläre Belastung von mindestens 3 x pro Woche, um einen dauerhaften, positiven Therapieeffekt zu erreichen.1
Bevor Sie mit einem Sportprogramm starten, sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Letzte Aktualisierung: 21.01.2020

REFERENZEN

1 Esefeld K et al. Diabetologie 2017; 12(Suppl 2): S212–S217.